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Landschaftssicht = Weltsicht. Die Künstlergruppe Clara Mosch

05.06.2019 bis 22.09.2019

Die von 1977 bis 1982 existierende Künstlergruppe CLARA MOSCH setzte sich aus den Anfangssilben der Nachnamen von Carlfriedrich Claus, Thomas Ranft, Dagmar Ranft-Schinke, Michael Morgner und Gregor-Torsten Schade (Kozyk), zusammen. Die Gruppenphilosophie baute sowohl auf der kollektiven Ablehnung des sozialistischen Realismus wie auf dem Recht des freien bildnerischen Schaffens auf. Die Gruppe etablierte sich in einem ehemaligen Dorf-Konsum im Karl-Marx-Städter Vorort Adelsberg. Von dort zogen sie aus, um einmal im Jahr neue Kunstformen im Freien auszuprobieren. Von Thomas Ranft und Herbert Schirmer initiiert, gab es 2018 in Lübbenau / Spreewald mit einem dreiwöchigen Künstlersymposium eine Neuauflage. Neun bildende Künstler aus Brandenburg und Sachsen trafen sich, um der Frage » Landschaftssicht = Weltsicht ? « nachzugehen. Bei dieser Aktion war die Landschaft nicht als naturidentische Kulisse anzusehen, sondern als gestalteten Raum, der benutzt und der in DDR-Zeiten durch den radikalen Braunkohleabbau bedrängt und zerstört wurde.

 
 

Veranstalter / Veranstaltungsort

Kunstsammlung Lausitz

 
 
 

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