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Regionaler Wachstumskern Westlausitz (RWK)

Markt 1
01968 Senftenberg

Telefon (0176) 1575 3300 Assistent Wachstumskern Westlausitz

E-Mail E-Mail:
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Aktuelle Meldungen

Dritte Auflage der Rückkehrertage mit Zuwachs bei den Ausstellern

(08.12.2018)

Große Job-Vielfalt am 27. und 28.12. in Finsterwalde und Schwarzheide zu finden

Von Anfang an erfolgreich dabei: ZEDAS GmbH aus Senftenberg

Auch in diesem Jahr präsentiert sich der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK), dem die Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg angehören, mit seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, rückkehrwilligen Auswanderern. Jeweils von 10 bis 15 Uhr präsentieren sich am 27. Dezember in der Sparkasse Elbe-Elster in Finsterwalde 19 Firmen und am 28. Dezember im Kulturhaus der BASF Schwarzheide 23 Firmen den heimatverbundenen Besuchern. „Die kleine Steigerung bei den Ausstellerzahlen freut uns natürlich, denn der Fachkräftemangel ist immens in der Region“, stellt Heike Kuhl von der Arbeitsagentur in Senftenberg pragmatisch fest. Ihre Kollegin aus Finsterwalde sieht auch zufrieden einem kleinen Zuwachs bei den Ausstellern entgegen: „Wir sind sehr zufrieden mit den Anmeldungen, unser Maximum gemessen an der Fläche ist erreicht“, freut Kerstin Pach vom Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur.

 

Erfolgreiche Akquise

Einige Unternehmen, die sich seit 2016 aktiv an den Rückkehrertagen beteiligen, können auf einen Erfolg bei der Mitarbeiterakquise zurückblicken. Dies trifft auch auf das Senftenberger IT-Unternehmen Zedas GmbH zu, weiß die Marketingleiterin Ulrike Gollasch zu berichten: „Aufgrund unserer positiven Bilanz beim Personalrecruiting zu den Rückkehrertagen, sind wir auch in diesem Jahr wieder dabei“, bestätigt sie. Das Senftenberger Unternehmen entwickelt Softwareprodukte für das Logistikmanagement von Schienengüterverkehren und für das Anlagenmanagement von Fahrzeugflotten und technischen Anlagen. Das erfolgreiche Softwareunternehmen beschäftigt zurzeit 75 Mitarbeiter und ist natürlich immer auf der Suche nach hoch qualifizierten Mitarbeitern. „Wir konnten bis jetzt bei allen Rückkehrertagen eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter gewinnen“, freut sich die Marketingchefin. Sie lässt aber keinen Zweifel daran, dass die Frequenz des Erfolges noch gesteigert werden kann. „Wir wissen, dass es zwischen Weihnachten und dem Jahreswechsel, die höchste Quote an Heimkehrern gibt, aber leider nutzen nicht alle die Möglichkeit sich zu informieren, wie sich ihre ehemalige Heimat wirtschaftlich und seitens der Lebensqualität positiv verändert hat“, so die Marketingchefin. Dass im letzten Jahr mit Christian Krauß ein Rückkehrer gewonnen wurde, der sogar in Dubai tätig war, zeigt, dass auch in der Heimat anspruchsvolle Arbeitsplätze vorhanden sind. Den Grund für die Rückkehr, so die Erfahrung von Ulrike Gollasch, sind sehr oft familiäre Gründe: „Sobald eine junge Familie gegründet ist, stehen doch die Lebensumstände höher in der Gunst, als das Gehalt“, weiß die Zedas-Mitarbeiterin.

 

Finale Vorbereitungen

Neben den Unternehmen, die sich zu den diesjährigen Rückkehrertagen präsentieren, sollen natürlich auch zahlreiche Besucher den 27. und 28. Dezember in Finsterwalde und Schwarzheide zur Information nutzen. Dazu werden seitens der Wirtschaftsförderer des RWK die letzten Marketingaktivitäten umgesetzt. „Wir werden verstärkt im Dezember nochmals in verschiedenen Medien über unsere Rückkehrertage und den dort vorhanden Angeboten informieren“, zeigt Anja Kolander von der Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing in Senftenberg den weiteren Werdegang auf. Übrigens, interessierte Firmen, die ihre Jobangebote in Schwarzheide den rückkehrwilligen Auswanderern offerieren möchten, können sich noch bei dem Arbeitgeberservice der Arbeitsagentur in Senftenberg melden.

 

Event:

Rückkehrertage 2018 des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz (RWK)

Datum:    27. und 28. Dezember 2018

Ort:

Pavillon der Sparkasse Elbe-Elster

Berliner Straße 43, 03238 Finsterwalde

Termin: 27.12. von 10 bis 15 Uhr

 

Kulturhaus der BASF Schwarzheide
Schipkauer Straße, 01987 Schwarzheide
Termin: 28.12. von 10 bis 15 Uhr

 

Projektmanagement:

SEENLAND kreativ GmbH
Martin Hanschick

Bahnhofstraße 49, 01968 Senftenberg

Telefon: 035 73 66 32 08

E-Mail: mh@seenland-kreativ.de

 

Peter Aswendt, Text und Foto

Foto zur Meldung: Dritte Auflage der Rückkehrertage mit Zuwachs bei den Ausstellern
Foto: Die Vorbereitungen für die Rückkehrertage 2018 gehen in die letzte Runde. Die fünf Vertreter der RWK-Städte Ute Kolanowski (Schwarzheide), Torsten Drescher (Finsterwalde), Rotraud Köhler (Lauchhammer), Dr. Cornelia Wobar (Großräschen), Anja Kolander (Senftenberg), (v.l.n.r.) bereiten die Infomaterialien für die Veranstaltung vor.

Ab nach Hause: Leben und Arbeiten in der Heimat

(08.10.2018)

Rückkehrende Fachkräfte, die in ganz Deutschland unterschiedliche berufliche Qualifikationen erworben haben, spielen für die Wirtschaftsregion Westlausitz eine wichtige Rolle. Neben dem Ausgleich des überall bestehenden Fachkräftemangels tragen sie durch ihre erfolgreiche berufliche Integration nachhaltig zur wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung in ihrer Heimat bei.

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK), bestehend aus den Städten Finsterwalde, Großräschen Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg zeigt auch in diesem Jahr das Potenzial seiner Wirtschaftsregion bei den zum dritten Mal stattfindenden Rückkehrertagen (27./28.12.) auf.

 

Event:

 

27.12.2018, 10:00 - 15:00

Pavillon der Sparkasse Elbe-Elster

Berliner Straße 43, 03238 Finsterwalde

 

28.12.2018, 10:00 - 15:00

Kulturhaus der BASF Schwarzheide

Schipkauer Straße, 01987 Schwarzheide

 

 

 

 

Foto zur Meldung: Ab nach Hause: Leben und Arbeiten in der Heimat
Foto: Rückkehrertag 2017, Foto: Stadt Finsterwalde

„Bleib Lausitzer“ – 8. Ausbildungsmesse erfolgreich beendet

(24.09.2018)

Unter dem Motto „Bleib Lausitzer“ lockten über 100 Aussteller auch in diesem Jahr viele Schüler/-innen und ihre Eltern in die Niederlausitzhalle. Auf der 8. Ausbildungsmesse des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz, der aus den Städten Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg besteht, konnten sich wie auch in den Vorjahren ca. 3.000 Besucher/-innen über vielfältige Ausbildungsangebote in der Region informieren.

 

Von A wie ADAC Berlin-Brandenburg bis Z wie Züblin Stahlbau GmbH reichte die Palette der Aussteller, die die unterschiedlichsten Ausbildungsplätze in Handwerk und Gewerbe, Industrie, Dienstleistung, Behörden oder kommunalen Unternehmen präsentierten. Nach Aussagen eines Ausstellers ist die Messe ein gutes Format, um Auszubildende zu werben, eine ideale Plattform um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Dazu trägt auch bei, dass an den Messeständen selbst zunehmend Auszubildende stehen und sozusagen „aus erster Hand“ über ihre Ausbildung berichten können.

 

Der RWK Westlausitz schätzt ein, dass die Ausbildungsmesse von Jahr zu Jahr an Qualität gewonnen hat. Die Unternehmen, die um junge zukünftige Mitarbeiter werben, haben erkannt, dass eine „Ausbildungsmesse zum Anfassen“ eher dazu geeignet ist, Schüler/-innen zum Stehenbleiben zu ermutigen. Viele Aussteller haben ihre Stände im Vergleich zu den Vorjahren deutlich aufgewertet, einen Bezug zur Berufspraxis hergestellt und visuell einen Anziehungspunkt geschaffen. Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass erste Bewerbungsunterlagen schon im Messeverlauf abgegeben wurden.

 

Für die Schüler/-innen interessant war ein simuliertes Bewerbungsgespräch auf der Bühne, vergleichsweise als Negativbeispiel und danach vorbildlich „zum Abgucken“. Die Vorstellung des Lehrbauhofes Großräschen animierte zum Mitmachen.

 

An dieser Stelle bedankt sich der RWK für die Unterstützung bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster (RWFG EE), die als Dienstleister bei der Vorbereitung und Organisation der Messe unterstützte sowie bei der Agentur für Arbeit, die die Ansprache der Firmen übernahm. Die RWFG wird die zurückgegebenen Fragebögen der Besucher/-innen und Aussteller statistisch aufarbeiten und zusammenstellen. Gemeinsam mit der Agentur für Arbeit wird der RWK die Daten auswerten und Schlussfolgerungen für die nächste Messe ziehen.

 

Der Termin für die Ausbildungsmesse 2019 steht bereits fest und kann schon im Kalender blockiert werden:

 

Samstag, 21. September 2019

Niederlausitzhalle Senftenberg

 

 

Der RWK hofft, dass viele Schüler/-innen einen Ausbildungsplatz in der Region finden und in der Westlausitz bleiben und die Unternehmen ihre freien Ausbildungsplätze besetzen können.

 

Foto zur Meldung: „Bleib Lausitzer“ – 8. Ausbildungsmesse erfolgreich beendet
Foto: Lehrbauhof Großräschen auf dem Podium

Ergebnisse zum 8.RWK-Firmenlauf in Senftenberg

(07.09.2018)

Auf dem Marktlatz im Zentrum der Stadt Senftenberg wurde in diesem Jahr der 8. Firmenlauf des RWK Westlausitz gestartet. Pünktlich um 17:00 Uhr eröffneten Bürgermeister, Andreas Fredrich und Landrat Sigurd Heinze den Firmenlauf unter dem Motto „Laufen in der Region für die Region“.

 

Nach dem Startschuss durch Landrat Siegurd Heinze starteten 458 Läufer auf der langen Strecke (5,1km) über den Neumarkt, den Stadthafen, die Kleinkoschener Straße, über den Salzgraben, durch den Schloßpark zurück zum Markt, während die 262 Teilnehmer über die kurze Distanz (3 km) den Rückweg über die Buchwalder Straße nahmen. Über die kurze Strecke starteten gleichzeitig 80 Nordic-Walking-Teilnehmer.

 

Die Kinder konnten in diesem Jahr eine Runde über die Burglehnstraße und den Kirchplatz zurück zum Markt absolvieren. Unter dem Beifall von Zuschauern und Anwohnern gingen 45 Kinder in den 3 Altersstufen U8, U10 und U12 auf die Bambini-Strecke.

 

 

Allen Sportlern gebührt Anerkennung für ihre Teilnahme. Die Ergebnisse der Laufentscheidungen können im Internetportal https://www.berlin-timing.de/Firmenlauf-Westlausitz/Ergebnisse abgerufen werden. Erwähnt werden sollen an dieser Stelle das Team Motorradsport Krahl & Kroschel GmbH, die über die große Strecke die Teamwertung gewinnen konnten, über die Distanz von 3 km holte sich die Stadtverwaltung Finsterwalde die Siegerprämie für die Teamwertung. Als sportlichste Firma wurde ebenfalls Motorradsport Krahl & Kroschel GmbH mit einer Durchschnittszeit von 19:57 gewertet.

 

Für Unterhaltung bis zur Siegerehrung sorgten der Spielmannszug des SV Senftenberg und der Veranstaltungsdienst Petschke Lauchhammer. Die Integrationswerkstätten g GmbH Niederlausitz kümmerten sich um das leibliche Wohl der Sportler, lokale Anbieter rund um den Markt sorgten ebenfalls für die Beköstigung der Zuschauer.

 

Moderator Ralf Jußen brachte es auf den Punkt: Gewonnen haben alle, die sportlich begeisterten Teilnehmer, die Zuschauer und insbesondere die Nutznießer des Laufes. Die Einnahmen aus den Startgeldern wurden von der BASF stark nach oben aufgerundet und durch Bram Jansen, Mitglied der Standortleitung BASF Schwarzheide, als Scheck über 6.000 EUR an den Kinderschutzbund in Senftenberg überreicht.

 

Der RWK Westlausitz bedankt sich bei der BASF Schwarzheide für die Unterstützung bei der Organisation sowie für die Finanzierung des Firmenlaufs.

Foto zur Meldung: Ergebnisse zum 8.RWK-Firmenlauf in Senftenberg
Foto: Ergebnisse zum 8.RWK-Firmenlauf in Senftenberg

Ab nach Hause: Leben und Arbeiten in der Heimat

(23.08.2018)

·  Startschuss für die Vorbereitung der Rückkehrertage 2018 gefallen 

· Rückkehrertage finden am 27. und 28. Dezember statt

· Wirtschaftsregion Westlausitz zeigt sich an zwei Standorten

 

Senftenberg. Rückkehrende Fachkräfte, die in ganz Deutschland unterschiedliche berufliche Qualifikationen erworben haben, spielen für die Wirtschaftsregion Westlausitz eine wichtige Rolle. Neben dem Ausgleich des überall bestehenden Fachkräftemangels tragen sie durch ihre erfolgreiche berufliche Integration nachhaltig zur wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung in ihrer Heimat bei.

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) zeigt auch in diesem Jahr das Potenzial seiner Wirtschaftsregion bei den zum dritten Mal stattfindenden Rückkehrertagen (27./28.12.) auf. Für die diesjährige Zweitagesveranstaltung zeichnet die Stadt Senftenberg verantwortlich. Dazu fand im Juli die Kick-off-Beratung im Senftenberger Rathaus statt. Neu in diesem Jahr ist die Vergabe der Projektunterstützung und Vermarktung der Rückkehrertage für das Jahr 2018 und 2019. Die Ausschreibung gewann die Senftenberger Marketing- und Veranstaltungsagentur Seenland kreativ GmbH: „Wir freuen uns, dass uns die Vertreter des RWK nach unserem letztjährigen Debüt als Veranstaltungsagentur, für die Rückkehrertage wiederholt das Vertrauen ausgesprochen haben, diese wichtigen Tage für unsere Region mitzugestalten und zu vermarkten“, zeigt sich Geschäftsführer Martin Hanschick erfreut. Seitens der Vertreter des RWK äußerte sich Anja Kolander, Mitarbeiterin der Stabsstelle Wirtschaftsförderung der Stadt Senftenberg zur Vergabe: „Das Angebot auf der Grundlage unserer Ausschreibung hatte uns sehr begeistert, wir fühlen uns in unserem Vorhaben, Menschen zur Rückkehr in unsere Region zu bewegen, sehr gut unterstützt. Umso mehr freuen wir uns, dass wir mit der zweijährigen Vergabe auch der ausrichtenden Agentur eine gewisse Planungssicherheit geben können“, fügt sie hinzu.

 

Termine und Veranstaltungsorte festgelegt

 

Als Termine für die Rückkehrertage 2018 wurden der 27. und 28. Dezember festgelegt. „Viele junge Menschen, die ihre Heimat verlassen haben, besuchen in der Weihnachtszeit Eltern und Verwandte“, begründet die RWK-Vertreterin die Terminwahl. Am Donnerstag dem 27.12. (10 bis 15 Uhr) präsentiert sich die Region in Finsterwalde und am Freitag, dem (28.12. von 10 bis 15 Uhr) dann im Kulturhaus Schwarzheide den Besuchern.

 

 

„Wir erwarten wieder zahlreiche Aussteller, die den Rückkehrwilligen ein umfangreiches Angebot präsentieren werden“, so Anja Kolander. Darunter befinden sich aber nicht nur Unternehmen oder die Agentur für Arbeit mit attraktiven Arbeitsplatzangeboten; auch über das aktive Leben wie Kinderbetreuungs-, Wohnungs- und Freizeitangebote wird informiert. „Denn die weichen Standortfaktoren spielen, gerade für Familien mit Kindern, bei der Entscheidung über eine Rückkehr in die Heimat eine ebenso wichtige Rolle, wie die wirtschaftliche Stärke der Region“, ist sich der RWK sicher.

Interessierte Unternehmen können sich, je nach bevorzugtem Standort, für Schwarzheide oder Finsterwalde anmelden. Für Fragen rund um die Präsentationsmöglichkeiten bei den diesjährigen Rückkehrertagen steht ihnen Heike Kuhl von der Agentur für Arbeit Senftenberg telefonisch unter 03573 808 141 oder per E-Mail unter Heike.Kuhl@arbeitsagentur.de zur Verfügung.

 

Fakten:

 

Event: Rückkehrertage 2018

             des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz (RWK)

RWK-Mitglieder: Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide, Senftenberg

 

Datum: 27. und 28. Dezember 2018

 

Ort: Gaststätte Alt Nauendorf

Hainstraße 6, 03238 Finsterwalde

Termin: 27.12. von 10 bis 15 Uhr

 

Kulturhaus der BASF Schwarzheide

Schipkauer Straße, 01987 Schwarzheide

Termin: 28.12. von 10 bis 15 Uhr

 

 

Anmeldung: Agentur für Arbeit Senftenberg, Adolfstraße 1-3, 01968 Senftenberg, Heike Kuhl, Teamleiterin Arbeitgeberservice, Team 441, Geschäftsverbund OSL Telefon: 03573/808 – 141

E-Mail: Heike.Kuhl@arbeitsagentur.de

 

Projektmanagement: SEENLAND kreativ GmbH Martin Hanschick

Bahnhofstraße 49, 01968 Senftenberg

Telefon: 035 73 66 32 08

Staffelstabübergabe im Regionalen Wachstumskern Westlausitz (RWK)

(30.01.2018)

Mit Beginn des Jahres 2018 hat die Stadt Senftenberg den Staffelstab als Sprecherstadt des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz von der Stadt Schwarzheide übernommen.

 

Im ersten gemeinsamen Treffen der 5 RWK Wirtschaftsförderer aus Lauchhammer, Schwarzheide, Großräschen, Finsterwalde und Senftenberg wurde die umfangreiche Aufgabenerledigung des vergangenen Jahres eingeschätzt. Besonderer Schwerpunkt lag dabei in der Analyse und Auswertung der RWK-Rückkehrertage, die am 27. und 28. Dezember in Finsterwalde und Schwarzheide durchgeführt wurden. An jedem Standort wurden zwischen 200 und 300 rückkehrwillige Besucher gezählt, ein beachtliches Ergebnis in der Ferienzeit nach Weihnachten.

 

Mit Unterstützung der Arbeitsagentur Senftenberg und unseres Dienstleisters, der Seenland Kreativ GmbH, wurden die Feedbackbögen der Besucher und Aussteller ausgewertet und Schlussfolgerungen sowie Empfehlungen für die kommenden Rückkehrer-Veranstaltungen gezogen. Die überaus positive Einschätzung durch Besucher und Aussteller zu den Rückkehrertagen veranlasst den RWK, auch im Jahr 2018 Rückkehrertage zu organisieren. Als Termine sind der 27.12.2018 und/oder der 28.12.2018 avisiert.

 

Die Arbeitsagentur konnte vermelden, dass sich bereits im Januar 2018 weiter verstärkt Rückkehrwillige gemeldet haben, ein Trend, der sich hoffentlich weiter fortsetzen wird. Interessante Rückkehrerportraits aus unserer Region aus dem letzten Jahr sind unter www.heimat-westlausitz.de veröffentlicht.

 

Um die Wirtschaftsregion Westlausitz innerhalb und außerhalb der Region noch besser zu vermarkten, legten die RWK-Städte Marketingmaßnahmen für das Jahr 2018 fest. Die beste Werbung für unsere Region ist die Vorstellung positiver Entwicklungen und Produkte. Nur ein passendes Umfeld wird Unternehmen zu weiteren Investitionen anregen, um vorhandene Arbeitsplätze für die Menschen der Region zu sichern und neue zu schaffen.

Eine Marketingmaßnahme wird neben Artikeln in den Printmedien die Freigabe eines aktualisierten Internetauftrittes des RWK Westlausitz sein.

 

Die Ausbildungsmesse, ein Event, dass seit 2011 fest in den Terminkalendern der regionalen Unternehmen und zunehmend auch in Schulen verankert ist, wird auch 2018 wieder in der Niederlausitzhalle in Senftenberg stattfinden. Zur Teilnahme am 22. September 2018 sind Auszubildende und Aussteller bereits heute eingeladen und können sich informieren unter www.ausbildungsmesse-westlausitz.de . Die Anmeldung für Aussteller nimmt die Arbeitsagentur Senftenberg entgegen (Telefon: 03573/808-141, Telefax: 03573/808-222,
E-Mail:
Heike.Kuhl@arbeitsagentur.de).

 

Im September wird zum nunmehr 8. Mal der RWK-Firmenlauf organisiert, auf dem regionale Unternehmen und Institutionen ihre sportliche Stärke und ihren Teamgeist präsentieren können. Gemeinsam mit der BASF Schwarzheide wird in diesem Jahr eine Laufstrecke, ausgehend vom Stadthafen in Senftenberg vorbereitet.

 

Weitere Ideen und Projekte zur Stärkung der Region sind vorhanden. Insbesondere werden die Vermarktungsaktivitäten der freien Gewerbeflächen in den 5 Städten vorangetrieben. Außerdem sind weitere Veranstaltungen im Rahmen Wirtschaft – Wissenschaft an der BTU Cottbus – Senftenberg vorgesehen.

Foto zur Meldung: Staffelstabübergabe im Regionalen Wachstumskern Westlausitz (RWK)
Foto: Staffelstabübergabe im Regionalen Wachstumskern Westlausitz (RWK)

Ab nach Hause: Leben und arbeiten in der Heimat

(14.11.2017)

Rückkehrende Fachkräfte, die in ganz Deutschland ihre berufliche Qualifikation erworben haben, spielen für die Wirtschaftsregion Westlausitz eine wichtige Rolle. Neben dem Ausgleich des allen Ortens bestehenden Fachkräftemangels tragen sie durch ihre erfolgreiche berufliche Integration nachhaltig zur wirtschaftlichen, technologischen und gesellschaftlichen Entwicklung in ihrer Heimat bei.

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) zeigt auch in diesem Jahr wieder das Potenzial seiner Wirtschaftsregion, bei den zum zweiten Mal stattfindenden Rückkehrertagen, um ehemalige Lausitzer zurück in die Heimat zu holen. 

 

Fakten:

 

Rückkehrertage 2017 des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz

 

am 27.12. von 10 bis 14 Uhr im Kulturhaus der BASF Schwarzheide,
Schipkauer Straße, 01987 Schwarzheide

 

am 28.12. von 10 bis 15 Uhr im Atrium Finsterwalde,
Markt 6/7, 03238 Finsterwalde

 

Fragen zur Veranstaltung beantwortet:
Seenland Kreativ GmbH
Martin Hanschick
Bahnhofstraße 49, 01968 Senftenberg

Telefon: 035 73 66 32 08
E-Mail: mh@seenland-kreativ.de
Presseservice: Peter Aswendt
E-Mail: pa@seenland-kreativ.de

Foto zur Meldung: Ab nach Hause: Leben und arbeiten in der Heimat
Foto: Ab nach Hause: Leben und arbeiten in der Heimat

Neuer Ausstellerrekord zur 7. RWK Ausbildungsmesse

(27.09.2017)

Mit Einhundertelf -111 - Ausstellern konnte die Niederlausitzhalle in diesem Jahr zur RWK-Ausbildungsmesse voll belegt werden. Die Besucheranzahl lag geschätzt wie in den vergangenen Jahren bei etwa 3000. Erfreulich für alle an der Vorbereitung und Organisation der Messe Beteiligten ist der Fakt, dass sich zunehmend mehr regionale Firmen beteiligten. Damit ist zumindest ein Grundstein dafür gelegt, dass die jungen Menschen zur Ausbildung nicht mehr die Heimat verlassen und einheimische Unternehmen ihre Fachkräftebedarfe langfristig decken können.

 

An der feierlichen Messeeröffnung nahm neben den Bürgermeistern und Vertretern der 5 RWK-Städte Herr Staatssekretär Hendrik Fischer teil. Der anschließende Messerundgang war nicht leicht zu absolvieren. Schon im Vorfeld war es schwierig, aus der Fülle der Ausstellungsangebote einen Rundgang zu planen. Die mit Besuchern voll besetzten Gänge erschwerten das Durchkommen – ein durchaus gewünschter und positiver Effekt. An den besuchten Messeständen konnten der Staatssekretär sowie die Bürgermeister interessante Gespräche mit den Ausstellern führen und die Vielfalt und niveauvoll gestalteten Firmenpräsenzen zur Kenntnis nehmen.

 

Nachdem im Vorjahr Ministerpräsident Woidke der Ausbildungsmesse eine hohe Qualität bezeugte, konnte in diesem Jahr eine weitere Verbesserung der Ausstellerauftritte konstatiert werden. Insbesondere kleine Unternehmen mit wenig Angestellten, die ihren Messestand mit berufstypischen Produkten und Arbeitsmitteln präsentierten, nötigen den Veranstaltern großen Respekt ab.

 

Das langfristig wichtigste Ziel für die Region Westlausitz aber ist die Besetzung der vorhandenen Lehrstellen mit passenden Arbeitskräften. Dazu soll die Messe einen Beitrag liefern. Schülern mit festem Berufswunsch wurde die Möglichkeit geboten, sich an den Messeständen weitere Informationen einzuholen. Oft konnten Auszubildende der Ausstellerfirmen direkt über ihre Erfahrungen in der Ausbildung berichten. Die Vielfalt der Angebote ermöglichte aber auch den noch Unentschlossenen, sich langfristig mit Berufsmöglichkeiten auseinander zu setzen.

 

Die Auswertung der Besucher- und Ausstellerfragebögen wird in den nächsten Wochen erfolgen. Anmerkungen und Hinweise für Verbesserungen werden von den Organisatoren der Messe gern aufgenommen. Das erste Ergebnis wurde bereits auf der Messe präsentiert. Die Besucher voteten in diesem Jahr für die Bundeswehr als besten Aussteller. Aus sämtlichen Rückmeldungen der Besucher wurden 3 Kinogutscheine für die Extra Kinowelt Schwarzheide ausgelost.

 

Getreu dem Motto „nach der Messe ist vor der Messe“ werden Vorschläge und Anregungen ausgewertet und fließen in die Vorbereitung der Ausbildungsmesse 2018 ein, die am
22. September 2018 wieder in der Niederlausitzhalle Senftenberg stattfindet.

 

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz bedankt sich an dieser Stelle für die Unterstützung in der Vorbereitung und Organisation der Messe bei der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster sowie bei der Arbeitsagentur Senftenberg.

 

Der Lehrbauhof Großräschen mit seiner Vorführung auf dem Podium sowie die Unterstützung der Schülerfirma Großräschen sollen nicht unerwähnt bleiben. Einen finanziellen Beitrag leistet der Landkreis OSL.

 

Bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsplatz hoffen die RWK-Städte für die jungen Menschen „Bleib Lausitzer“.

Foto zur Meldung: Neuer Ausstellerrekord zur 7. RWK Ausbildungsmesse
Foto: Neuer Ausstellerrekord zur 7. RWK Ausbildungsmesse

7. Firmenlauf des RWK Westlausitz diesmal in Schwarzheide

(23.08.2017)

Am 13. September 2017 sind alle Sportbegeisterten der Region zum nunmehr 7. RWK-Firmenlauf eingeladen. Start und Ziel ist in diesem Jahr das Hans- Fischer-Stadion in Schwarzheide in der Mückenberger Straße.

 

Nach der Eröffnung des Firmenlaufes um 17:00 Uhr durch Herrn Landrat Sigurd Heinze fällt der Startschuss für die 6-km-Strecke um 17:30 Uhr. Danach starten die Läufer und Nordic-Walking-Teilnehmer über die Distanz von 2,1 km. Beide Strecken führen von der Mückenberger Straße über den Dorfplatz, die 6-km-Strecke über die Ruhlander Straße bis zum Wasserturm und zurück. Der Bambini-Lauf über 800m wird diesmal direkt im Stadion ausgetragen.

 

Unter dem Motto „Laufen in der Region für die Region“ können Sie als Firma, Verein, Schule, aber auch als Einzelstarter ihre sportliche Fitness unter Beweis stellen oder mit Ihrer Teilnahme für Ihr Unternehmen werben. Nachdem im Vorjahr knapp 900 Teilnehmer starteten, hoffen wir auch in diesem Jahr auf rege Beteiligung. Die BASF unterstützt den Firmenlauf. Die Startgelder, pro Teilnehmer 4,50 €, kommen dem Förderverein der Grundschule Wandelhof, hier dem Projekt „Kunst am Bau“ im neuen Haus der Begegnung zugute.

 

Die Streckenführung, Anreise und Parkmöglichkeiten finden Sie im Internetportal
www.lausitzer-laufen.de. Unter diesem Link können Sie sich bis zum 11. September um 10:00 Uhr online anmelden.

Ansprechpartner für Rückfragen sind Frau Monika Ulbrich (Tel. 0176 1575 3300, assistent@wachstumskern-westlausitz.de) und Frau Ute Kolanowski (Tel 035752 85 111, u.kolanowski@schwarzheide.de ).

 

Unterstützen Sie mit Ihrer Teilnahme die Region und melden Sie sich als Team oder Einzelstarter rechtzeitig an.

Foto zur Meldung: 7. Firmenlauf des RWK Westlausitz diesmal in Schwarzheide
Foto: 7. Firmenlauf des RWK Westlausitz diesmal in Schwarzheide

„Bleib Lausitzer“ – Die große Ausbildungsmesse des Regionalen Wachstumskern am 23. September in der Niederlausitzhalle

(27.03.2017)

Am 23. März wurde der Vertrag zur Vorbereitung und Durchführung der Ausbildungsmesse 2017 zwischen dem Regionalen Wachstumskern Westlausitz (RWK) und der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster (RWFG) unterzeichnet.

Bereits in den Jahren 2014 – 2016 hatte die RWGF gemeinsam mit dem RWK und der Agentur für Arbeit die Ausbildungsmesse erfolgreich durchgeführt und kann nun an die guten Erfahrungen der Vorjahre anknüpfen.

Das Niveau der großen Ausbildungsmesse konnte in den vergangenen Jahren, u. a. durch die Aufnahme von Eventstrecken zu einzelnen Ausbildungsberufen, stetig verbessert werden. Ganz besonderen Wert legt der RWK auch darauf, vorrangig regionalen Unternehmen mit der Messe eine Plattform zu geben, ihre Ausbildungsstellen zu präsentieren und somit den Schulabgängern eine Perspektive hier in der Region zu bieten. Diese Anforderung bekräftigte der Regionale Wachstumskern gegenüber dem Dienstleister RWFG im Vergabegespräch nochmals ausdrücklich.

Die Agentur für Arbeit, als Partner des RWK Westlausitz, hat bereits mit der Akquise begonnen. Bislang haben sich insgesamt 20 Unternehmen mit einem Stand angemeldet. In den nächsten Wochen werden auch die Marketingaktivitäten gestartet, um Schülern und Unternehmen gleichermaßen den Termin bekannt zu geben.
Alle Informationen rund um die Messe können demnächst in bekannter Weise auf der Internetseite
www.ausbildungsmesse-westlausitz.de abgerufen werden.

Ebenso in Vorbereitung befindet sich die Ansprache der Schulen der Region. Schüler und Eltern rechtzeitig zu informieren, ist ein Anliegen des Veranstalters. Die Ausbildungsmesse bietet den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich „hautnah“ über Berufsmöglich-keiten in der Region zu informieren und mit den potentiellen Ausbildern ins Gespräch zu kommen.

Mit dem Ziel, dass sich möglichst viele Lausitzer Schulabgänger für eine Ausbildungsstelle in der Region entscheiden, wirbt der RWK für die Aufnahme dieses Termins in Ihren persönlichen Kalender:

 

23. September 2017 ab 10: 00 Uhr

Niederlausitzhalle Senftenberg

 

„Bleib Lausitzer“

 

Foto zur Meldung: „Bleib Lausitzer“ – Die große Ausbildungsmesse des Regionalen Wachstumskern  am 23. September in der Niederlausitzhalle
Foto: Ausbildungsmesse 2016, Stadt Schwarzheide

70 Jahre Studieren in Senftenberg – ein Universitätsstandort mit Geschichte blickt in die Zukunft

(14.03.2017)

BTU Cottbus–Senftenberg feiert am 10. Juni mit Studieninteressierten, Absolventen und Partnern – jetzt vormerken!

 

Studieninteressierte und deren Familien, Absolventinnen und Absolventen, Pädagoginnen und Pädagogen, Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik und alle Interessierten sind am Samstag, 10. Juni 2017, auf den Senftenberger Campus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg eingeladen.

Dass seit 70 Jahren in Senftenberg erfolgreich studiert wird, ist für Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und natürlich Studierende ein guter Grund, von 10 Uhr bis in die späten Abendstunden gemeinsam mit ihnen zu feiern, Bilanz zu ziehen und Ausblick zu geben.

Eingebettet in den Tag der offenen Tür der Universität wird im Rahmen eines ganztägigen Events nicht nur auf vergangene Jahrzehnte zurückschaut. Mit einer Festveranstaltung, Campus-Rundgängen und Laborbesichtigungen, Berichten von Alumni über ihre Berufswege, Erkundungen der Stadt und des Lausitzer Seenlandes sowie einer abschließenden Sommer–Geburtstagsparty präsentiert, sich der Standort Senftenberg als fester Bestandteil der jungen BTU Cottbus–Senftenberg. Gleichzeitig werden die exzellenten Bedingungen für Lehre und Forschung in den Ingenieur-, Natur- und Gesundheitswissenschaften erlebbar gemacht. Dabei wird deutlich, dass hier auch für die Zukunft beste Voraussetzungen für Studium und berufliche Entwicklungen gegeben sind.

 

Absolventinnen und Absolventen sowie ehemalige Lehrende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BTU Cottbus–Senftenberg sowie deren Vorgängereinrichtungen am Standort Senftenberg – der Ingenieurschule Senftenberg, der Fachhochschule Lausitz beziehungsweise der Hochschule Lausitz (FH) – haben die Möglichkeit, sich demnächst zur Veranstaltung „70 Jahre Studieren in Senftenberg“ anzumelden.

Sie werden gebeten, dafür die folgende Internetadresse zu nutzen, unter der auch das Programm sowie weitere Informationen zu finden sind , die fortlaufend aktualisiert werden: www.b-tu.de/70jahre-studiumSFB

 

Bei Rückfragen steht seitens der von Prof. Dr.-Ing. Kathrin Lehmann geleiteten Festkommission als Ansprechpartnerin Vanessa Schmidt unter der E-Mail-Adresse 70jahre-studiumSFB@b-tu.de sowie unter Telefon +49 (0) 3573 85 254 sowie unter der Fax F +49 (0) 3573 85 409 zur Verfügung.

 

Hintergrund:

Seit nunmehr 70 Jahren wird in Senftenberg erfolgreich studiert. Am 22. September 1947 wurde die damalige Bergingenieurschule Senftenberg gegründet. Bis 1972 erfolgte die Entwicklung zur Ingenieurschule für Bergbau und Energetik. Mit der Wende im Jahre 1989 veränderten sich die Bedingungen für die Hoch- und Fachschulen im Osten Deutschlands grundlegend. Am 9. Dezember 1991 wurde feierlich die Fachhochschule Lausitz eröffnet und 2009 auf Grundlage des Brandenburgischen Landeshochschulgesetzes  in Hochschule Lausitz (FH) umbenannt. Seit dem 1. Juli 2013 ist der Campus in Senftenberg fester Bestandteil der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus–Senftenberg. Heute sind hier zukunftsorientierte ingenieur- und naturwissenschaftliche sowie gesundheitsbezogene Studiengänge beheimatet.

 

 

 

Foto zur Meldung: 70 Jahre Studieren in Senftenberg – ein Universitätsstandort mit Geschichte blickt in die Zukunft
Foto: Campus Senftenberg

Großes Interesse zu den Rückkehrertagen des RWK Westlausitz

(09.01.2017)

Den Auftakt der RWK-Rückkehrertage bildete die Veranstaltung am 28. Dezember in Senftenberg. Das Foyer im Rathaus war mit Ausstellern gut gefüllt und auch im großen Ratssaal war es voll, denn die Agentur für Arbeit war mit über 600 aktuellen Jobangeboten auf Tafeln präsent und führte viele individuelle Beratungsgespräche.

 

Rund 200 Interessierte nutzen den ersten Rückkehrertag, um sich über die Angebote in Senftenberg zu informieren. Darunter nicht nur junge Paare und Familien mit Kindern, die es wegen der Liebe oder der Arbeit in die Ferne getrieben hat, sondern auch viele Eltern, die vertretungsweise Informationen für ihre Kinder einholten, die bereits kurz nach den Feiertagen die Heimat schon wieder verlassen haben.

 

Rund 15 Unternehmen, unter anderem die Firmen Klinikum Niederlausitz, WISAG Produktionsservice GmbH, Aktif Technology GmbH, IPROconsult GmbH, ZEDAS GmbH, Physiotherapie & Gesundheitszentrum Genesio GmbH, die Gründerwertstatt „Zukunft Lausitz“, die Wequa, sowie Wohnraumanbieter, Bildungseinrichtungen, zwei Institutionen, ein Verein und fünf Fachabteilungen der Stadt Senftenberg waren für die Rückkehrwilligen als Ansprechpartner vor Ort.

 

„Wir sind überwältigt von der großen Resonanz und dem Interesse am Rückkehrertag. Und das, obwohl der Wettergott nicht mitspielte. Wenn wir mit dieser Veranstaltung dazu beitragen konnten, den einen oder anderen tatsächlich zu einer Rückkehr in die Heimat bewegen zu können, dann hat sich der große Aufwand zwischen den Feiertagen mehr als gelohnt“, so Bürgermeister Andreas Fredrich.

 

Dieses Fazit lässt sich auch am Folgetag nach Beendigung des gemeinsamen Rückkehrertages der Städte Schwarz­heide und Lauchhammer im Seecampus ziehen, den etwa 100 Interessenten besuchten. Die Rückkehrwilligen, unter anderem aus NRW, Bayern, Baden-Württemberg und Berlin kamen mehrheitlich mit konkreten Vorstellungen zur Rückkehr in ihre Heimat. Neben Informationen zu Jobangeboten der Arbeitsagentur nutzten die Interessenten die Möglichkeit zu einem persönlichen Gespräch mit den Ansprechpartnern der Städte, der Kindertagesstätten, Wohnungsunternehmen und der WEQUA GmbH. Die Nähe von Eltern und Freunden, eine beabsichtigte Übernahme von Wohneigentum, die hervorragende Kinderbetreuung als optimale Voraussetzung für den beruflichen Wiedereinstieg und der beruflichen Entwicklungsperspektiven der Mütter sowie das nie verlorene Heimatgefühl sind oft der Anstoß für Rückkehrgedanken.

 

Am 29. Dezember fand auch in Finsterwalde als einziger Veranstaltungsort im Landkreis Elbe-Elster der Rückkehrertag statt. Das Rathaus war sofort nach Eröffnung gut gefüllt. Interessierte Rückkehrwillige aus Norwegen, der Niederlande, Österreich und der Schweiz sowie aus ganz Deutschland haben sich informiert. Vertreter der Agentur für Arbeit und des Jobcenters hatten ununterbrochen zu tun. Die Angebote der Stadt, der IHK Cottbus, deren IHK-Projektgesellschaft, der Regionalen Wirtschaftsfördergesellschaft, der Kreishandwerkerschaft, der Wohnungsgesellschaft oder der Wohnungsgenossenschaft sowie Comeback EE wurden intensiv genutzt. Die eingerichtete Spielecke für Kinder war hoch frequentiert.

Einige Besucher kamen mit Ihren Lebensläufen und Bewerbungen und konnten diese abgeben. Auch hier lautet der Konsens, dass der Rückkehrertag begrüßt wird und unbedingt wiederholt werden sollte. Insbesondere von den teilnehmenden Unternehmen gab es bereits Vorschläge für einen weiteren Rückkehrertag vor dem Jahreswechsel 2017.

 

Den Abschluss der RWK–Rückkehrertage 2016 bildete ein Rückkehrer-Brunch am 30. Dezember im Kurmärker in Großräschen. Bürgermeister Thomas Zenker begrüßte die Teilnehmer mit einem kurzen Vortrag zum Wohnen, Arbeiten und Erholen an den neuen Ufern in Großräschen. Etwa 50 Prozent der Teilnehmer waren bereits zur Eröffnung da und schätzten den kurzen Rundblick. Im anschließenden persönlichen Gespräch mit dem Bürgermeister wurden Fragen je nach Interessenslage vertieft. Es gab aber auch Besucher, die bereits den 3. Rückkehrertag im RWK-Gebiet besuchten, sie fanden vor allem die hier verfügbaren Baugrundstücke interessant. Die Mehrheit der Teilnehmer hatte ganz konkrete Absichten zu einer Rückkehr. Während einige Interessenten schon eine Wohnung hatten und Arbeit suchten, konnten andere Besucher bereits auf einen Arbeitsplatz verweisen und suchten eine Wohnung bzw. ein Eigenheim. Die jüngsten Teilnehmer lud der Schlupfwinkel e.V. zum Spielen und Malen ein. Sehr positiv wurde von den Rückkehrwilligen und den Ausstellern die Möglichkeit zum individuellen, persönlichen Gespräch bewertet. Damit fand auch die Veranstaltung in Großräschen eine sehr gute Resonanz.

Die übereinstimmenden positiven Erfahrungen der 4 Rückkehrertage werden durch den Regionalen Wachstumskern Westlausitz aufgegriffen. Die Tatsache, dass ca. 500 Interessenten

sich zu den Rückkehrertagen des RWK Westlausitz über eine mögliche Rückkehr in die Heimat informierten, ist ein Erfolg. Die umfangreiche regionale und überregionale Werbung hatte nach Aussagen der Besucher einen positiven Effekt.

 

Gemeinsam mit dem Dienstleister, der Fresh Entertainment GmbH werden Verbesserungsmöglichkeiten analysiert und zusammen mit der Arbeitsagentur ausgewertet. Die Vertreter des RWK Westlausitz können bereits heute ohne gründliche Auswertung der Feedbackbögen einschätzen, dass es sich lohnt, über eine Neuauflage der Rückkehrertage kurz vor dem Jahreswechsel 2017 nachzudenken.

Foto zur Meldung: Großes Interesse zu den Rückkehrertagen des RWK Westlausitz
Foto: Großes Interesse zu den Rückkehrertagen des RWK Westlausitz

Erfolgreiches Innovationsforum „Mit innovativen Verbundwerkstoffen zum Markterfolg“

(12.12.2016)

­Über 130 Besucher und weiterführende Kontakte zur Zusammenarbeit zwischen Lehre, Forschung und verarbeitendem Gewerbe sind knapp formuliert das Ergebnis des Innovationsforums „Mit innovativen Verbundwerkstoffen zum Markterfolg“, das am 1. Dezember 2016 auf dem Campus der BTU Cottbus-Senftenberg in Senftenberg stattfand.

 

Die überwiegend klein- und mittelständischen Unternehmen aus den Branchen Metall und Kunststoffe haben in den letzten Jahren wesentlich zu der positiven Wirtschafts-und Arbeitsmarktentwicklung beigetragen. Um am Markt bestehen zu können, sind diese Unternehmen besonders auf innovative Produkte und Verfahren angewiesen.

 

Andererseits verfügt unsere Region mit der BTU Cottbus-Senftenberg über eine Einrichtung, die hervorragende Voraussetzungen für Forschung und Lehre bietet. Unter anderem werden wertvolle Impulse zur Verbesserung der Anwendungseigenschaften von Bauteilen und –gruppen aus Verbundwerkstoffen geliefert und deren Einsatzmöglichkeiten in der Industrie erforscht. 

 

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) beauftragte vor diesem Hintergrund Ende August das Institut für Umwelttechnik und Recycling e.V. (IURS) mit dem Projekt zur Vorbereitung und Organisation eines Innovationsforums Verbundwerkstoffe.

 

In einer sehr kurzen Vorbereitungszeit konnte das IURS Vertreter von Unternehmen, Universitäten und außeruniversitären Wissenschaftseinrichtungen gewinnen, die neue, innovative Lösungen vorstellten. Hendrik Fischer, Staatssekretär des MWE Brandenburg, ging in seinem Einleitungsvortrag auf die Chancen für den Strukturwandel in der Lausitz ein. Die interessanten praxisnahen Vorträge aus den Gebieten Kunststoffe, konstruktive Lösungen mit Verbundwerkstoffen und Verbundwerkstoffe im Bauwesen wie auch die Präsentation von aktuellen Einsatzmöglichkeiten, beispielsweise von dem Unternehmen PolymerTechnik Ortrand GmbH, gaben einen Einblick in die komplexen Forschungsinhalte und die Vielfalt der Randthemen mit wirtschaftlicher Relevanz.

 

In Auswertung des Forums kann eingeschätzt werden, dass sich Vertreter der Lehre und Praxispartner zusammengefunden haben und neue Kontakte aufgebaut oder aufgefrischt werden konnten. Das Forum ist Auslöser für weitere Kooperationen und innovative Lösungsansätze, beispielsweise im Bereich Umweltrecycling, auf dem Gebiet von Betonprüfverfahren und oder im Komplex Leichtbau/Leichtmetall.

 

Aus Sicht der Wirtschaftsregion Westlausitz ist das Innovationsforum Verbundwerkstoffe ein weiterer Schritt zum Ausbau der Kooperationen zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zum beiderseitigen Nutzen und mit positiven Effekten in und für die Region. Alle Beteiligten sprechen sich für eine Fortsetzung dieser so wichtigen Kommunikationsebene zwischen Forschung und Praxis aus.

Foto zur Meldung: Erfolgreiches Innovationsforum „Mit innovativen Verbundwerkstoffen zum Markterfolg“
Foto: BTU Cottbus-Senftenberg, Innovationsforum

„Fachkräfteallianz Westlausitz“ hat ihre Arbeit aufgenommen

(06.11.2016)

RWK Westlausitz: Berufsorientierung gesetzlich verankern und weiterentwickeln

 

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung einer Wettbewerbsfähigkeit und des demographischen Wandels spielt die Fachkräftesicherung eine immer wichtigere Rolle.  In diesem Themenfeld werden seit Jahren bei der Wirtschaftsinitiative Lausitz –WiL-Projekte initiiert, so auch zur Berufsorientierung, die in der Lausitz weiter verbessert werden müssen. Im WiL-Projekt „Fachkräftesicherung“ wurde mit den Agenturen für Arbeit, den Kammern, Unternehmungen und Schulen ein Konzeptpapier mit  Minimalanforderungen ab der 7. Klasse für eine praxisnahe Berufsorientierung entwickelt, die dem Ministerium für Bildung, Jugend und Sport in 2015 übergeben wurden.

 

Im Rahmen der Fachtagung Berufsorientierung ist zu Beginn dieses Jahres die Idee einer „Fachkräfteallianz Westlausitz“ ins Leben gerufen worden, die mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft namhaft besetzt ist. Hierzu gehören Mitglieder der Kommunen und Behörden ebenso wie Hochschulen, Unternehmen und Kammern, die in einem Steuerkreis und einem Projektteam arbeiten (Teamzusammensetzung siehe Anlage). „Die Anzahl der Berufs- und Studienabbrecher und Wechsler in unserer Region ist noch zu hoch. Wir sehen deshalb Handlungsbedarf in der Art und Weise wie Berufsorientierung derzeit praktiziert wird“ so der Leiter des WiL-Projektes Fachkräftesicherung, Dr. Colin von Ettingshausen (Arbeitsdirektor der BASF Schwarzheide GmbH). 

 

Ziel der Fachkräfteallianz Westlausitz ist es deshalb, zum einen die politische Umsetzung bereits definierter Vorgaben zur Berufsorientierung einzufordern, zum anderen vorhandene Praxisbeispiele weiter zu entwickeln und den Schulen sowie Unternehmen zur Verfügung zu stellen. Die Fachkräfteallianz hat inzwischen ihre Arbeit aufgenommen. Dabei geht es in den nächsten Monaten um die Erfassung der bereits durchgeführten Aktivitäten und Initiativen sowie die Zusammenstellung der beteiligten Schulen und Unternehmen, um bis zum Jahresende einen Atlas der „Guten Beispiele“ zu erarbeiten. „Als Agentur für Arbeit sind wir seit Beginn mit einbezogen und befürworten diese modellhafte Vorgehensweise. Je besser und früher die Schüler über die Vielfalt beruflicher Möglichkeiten in ihrem Umfeld informiert werden, desto wahrscheinlicher ist es, dass sie in der Lausitz ihre berufliche Zukunft sehen“, sagt Heinz-Wilhelm Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Cottbus.

 

Der RWK Westlausitz hat vor wenigen Wochen die WiL beauftragt, das Projekt „Berufsorientierung der Oberschulen und Gymnasien in der Wirtschaftsregion Westlausitz“ durchzuführen. Neben der Erfassung und Zusammenstellung der Aktivitäten der Berufsorientierung sind insbesondere Organisationsvarianten für eine nachhaltige vergleichbare Berufsorientierung der Schüler ab der siebenten Klasse bis zum Gymnasium zu erarbeiten. Um den Schwerpunkt Berufs- und Studienorientierung in den entsprechenden Lehrplänen festzuschreiben, wird eine Vorlage für einen Gesetzestext vorgeschlagen. Die Ergebnispräsentation erfolgt im Rahmen eines Fachkolloquiums im Dezember 2016. Das Projekt wird  gefördert aus Mitteln der Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg sowie aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) Infrastruktur“.

 

Zu guten Lebensbedingungen  in  einer Stadt gehören auch gute Arbeitsbedingungen. „Seit einigen Jahren bereits beschäftigen sich die fünf Städte des RWK Westlausitz mit dem demografischen Wandel und der Fachkräftesicherung. Gut ausgebildete Arbeitskräfte sind ein nicht zu unterschätzender Standort- und Wirtschaftsfaktor. Deshalb unterstützen wir als Wachstumskern die Fachkräfteallianz und das Thema Berufsorientierung, um unsere Jugendlichen bestmöglich auf den Start in ein erfolgreiches Berufsleben zu Hause hier bei uns in der Lausitz vorzubereiten“, so Roland Pohlenz, Bürgermeister von Lauchhammer und Sprecher des RWK Westlausitz. 

 

Der RWK Westlausitz und die Wirtschaftsinitiative Lausitz fordern die Umsetzung des Konzeptes Berufsorientierung, welches allen Schülern ab der 7. Klasse in der Region Westlausitz einen regelmäßigen Praxiseinblick gibt, um ihnen Berufe und Abläufe in den Unternehmen näher zu bringen. Dabei geht es vor allem darum, Berufsbilder entsprechend der Stärken (nach einer Stärken-Schwächen-Analyse in der 7. Klasse) der einzelnen Schüler gezielt in der Praxis zu erleben. Dieses Konzept  muss mit einer regionalen Koordinierung nachhaltig implementiert werden, um so die Voraussetzungen für die Umsetzung eines Praxistages je Schüler und Monat ab der 7. Klasse zu schaffen. Dabei ist es auch nötig bei den Schulen und Unternehmen den Unterstützungsbedarf zu erfassen und dafür Lösungen zu erarbeiten.

 

„Das Blatt hat sich gewendet. Arbeitgeber müssen heute mehr für ihre Attraktivität tun, um gute Fachkräfte an sich zu binden und sie in der Region zu halten. Die Gewinnung von Azubis und Absolventen gestaltet sich zunehmend schwieriger. Eine Möglichkeit ist es, sich stärker als Unternehmen in die Berufs- und Studienorientierung der Schulen einzubringen. Deshalb, gemeinsam mit dem Regionalen Wachstumskern Westlausitz, das Projekt, in dem unser erarbeitetes Konzept modellhaft praktiziert werden wird“, fasst  Dr. Hubert Lerche, Geschäftsführer der WiL zusammen.

 

Wirtschaftsinitiative Lausitz

Dr. Hubert Lerche, Geschäftsführer  WiL e.V

Foto zur Meldung: „Fachkräfteallianz Westlausitz“ hat ihre Arbeit aufgenommen
Foto: Praktische Ausbildung

Rückkehrer- und Fachkräfte-Gespräch

(03.11.2016)

Am Dienstag, 8. November 2016, findet im Kulturhaus Lauchhammer, Kleinleipischer Straße 12, ein Rückkehrer- und Fachkräftegespräch statt.

 

Der Regionale Wachstumskern (RWK) Westlausitz- bestehend aus den Städten Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg - beruht seit November 2005 auf einer engen Zusammenarbeit. In dieser Zeit wurden viele Ideen und Projekte entwickelt und umgesetzt. Der "Fünfling" unter den Wachstumskernen in Brandenburg hat seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt

- und hat im vergangenen Jahr ein neues Thema in Angriff nehmen können.

 

Denn immer mehr Unternehmerinnen und Unternehmer beklagen seit einigen Monaten den sich immer deutlicher abzeichnenden Fachkräftemangel. Eine Möglichkeit, dem entgegenzuwirken, besteht darin, Menschen, die die Heimat verlassen mussten, zur Rückkehr zu bewegen. Hier setzt das neue Projekt an: mit Informationen über die Westlausitz, über offene Stellen und soziale Angebote sowie mit vielem mehr.

 

Aber wird das in Zukunft wirken? Werden wir so dem Arbeitskräftemangel entgegenwirken können? Gibt es noch andere Möglichkeiten, die bisher noch nicht betrachtet wurden? All das wollen die Fachexperten im Podium nach kurzen Eingangsreferaten gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Die Ergebnisse der Diskussion sollen dazu anregen , weitere innovative Projekte zu befördern.

 

 

Roland Pohlenz

Bürgermeister der Stadt Lauchhammer

Sprecher des Wachstumskerns Westlausitz 2016

 

Carsten Werner

Friedrich-Ebert -Stiftung

Landesbüro Brandenburg

 

 

Kurze Begrüßung

C.Werner, Friedrich-Ebert-Stiftung, Potsdam
 

Grußwort und Einführung

Roland Pohlenz

Bürgermeister der Stadt Lauchhammer

Sprecher des Wachstumskerns Westlausitz 2016
 

Fach- und Arbeitskräftebedarf

in der Lausitz aus Sicht

des Landes Brandenburg

Gabriele Theiss

Mitglied des Landtags Brandenburg (MdL)
 

Wie wichtig sind Rückkehrer

für den Arbeitsmarkt

des Wachstumskerns Westlausitz?

Heinz- Wilhelm Müller

Vorsitzender der Geschäftsführung,

Agentur für Arbeit Cottbus
 

Rückkehrerinitiative des

Wachstumskerns Westlausitz

Rotraud Köhler

Wirtschaftsförderin der Stadt Lauchhammer
 

Wir brauchen Rückkehrer und Zuzügler!

Sören Hoika

Betriebsleiter .Jba-tours" **

Podiumsdiskussion

 

"Zwischendurch" Kaffeepause und kleiner Imbiss

 

Ende der Veranstaltung gegen 18.00 Uhr

Moderation: Dr. Christina Eisenberg,

freie Mitarbeiterin der Friedrich-Ebert-Stiftung

 

** www.iba-tours.de/

 

 

Foto zur Meldung: Rückkehrer- und Fachkräfte-Gespräch
Foto: Rückkehrer- und Fachkräfte-Gespräch

Rückkehrerportraits in der Regionalen Presse

(31.10.2016)

Neben der Postkartenaktion zu Beginn des Jahres wirbt der RWK Westlausitz mit dem Internetportal

 

http://www.heimat-westlausitz.de

 

um rückkehrwillige junge Menschen.

Mittlerweile wurde eine Broschüre erstellt, in der  "Best Practice" - Portraits von Rückkehrern und Zugezogenen veröffentlicht sind. Die Broschüre erhalten Sie in den Stadtverwaltungen der fünf RWK-Städte und natürlich online im Internet. Eine Kurzfassung der Portraits wurde in der Lausitzer Woche im OSL-Kreis sowie in der Lausitzer Rundschau im EE-Kreis veröffentlicht.

 

 

Foto zur Meldung: Rückkehrerportraits in der Regionalen Presse
Foto: Meldung in der Presse

Positive Resonanz zur Ausbildungsmesse am 24. September 2016 in der Niederlausitzhalle Senftenberg

(27.09.2016)

Die knappen Fakten - 95 Aussteller, über 3.000 Besucher, Ausstellerpräsentationen „zum Anfassen“, Handwerksvorführungen auf dem Podium – zeigen nur einen kleinen Teil des positiven Ergebnisses der RWK-Ausbildungsmesse, die am Samstag nun bereits zum 6. Mal in der Niederlausitzhalle stattfand.

 

Pünktlich 10:00 Uhr wurde die Messe im Beisein von Herrn Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke eröffnet. Er verwies auf die überregionale Ausbildungssituation im Land Brandenburg und die Notwendigkeit, jungen Menschen den Eintritt ins Berufsleben in der Region zu erleichtern. Auf dem anschließenden Messerundgang konnten sich die Bürgermeister der RWK-Städte gemeinsam mit Herrn Landrat Siegurd Heinze und dem Ministerpräsidenten von der Vielzahl unterschiedlicher Ausbildungsangebote überzeugen. Herr Ministerpräsident Woidke bestätigte der Ausbildungsmesse eine hohe Qualität.

 

Mittlerweile hat sich die RWK-Ausbildungsmesse schon fest im Veranstaltungskalender der Region etabliert. Schüler und Eltern nutzen gern die Gelegenheit, sich über Berufsmöglichkeiten in der Region zu informieren. Erfolgreiche Gespräche konnten insbesondere die Schüler führen, die bereits Vorstellungen von einem Berufswunsch haben und sich an den Messeständen dazu weitere Informationen einholen konnten. Aber auch Familien, die sich langfristig auf die Berufswahl vorbereiten möchten, konnten Anregungen bei den Firmenauftritten finden. Neben den praxisnahen Präsentationen für Lehrberufe an den Messeständen wurden auch die Angebote des Dualen Studiums an der BTU Cottbus-Senftenberg rege hinterfragt.

 

Positives Feedback kam aber auch von den Ausstellern. Herr Michael Sachs, Geschäftsführer der SGL Spezial- und Bergbau-Servicegesellschaft Lauchhammer mbH, beispielsweise bestätigte, dass die Messe eine wichtige Plattform bietet, um die Ausbildungsangebote der eigenen Firma zu präsentieren. Sie stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, mit potentiellen Fachkräften ins Gespräch zu kommen und Fragen der jungen Leute zu beantworten. Nach einer Teilnahme an der Messe über mehrere Jahre kann er eine stetige Verbesserung der Messeauftritte bescheinigen.

 

Mit der Darstellung ihrer Angebote und Leistungen stellten die Unternehmen nicht nur Kontakte zu möglichen Auszubildenden her, sondern erhöhten die Firmenpräsenz insgesamt. Durch die Messeteilnahme wurden in den Unternehmen selbst die Außendarstellungen geschärft, die insgesamt in der gestiegenen Qualität der Messe zum Ausdruck kam. Als bester Aussteller konnten nach knappem Kopf an Kopf-Rennen die Fränkischen Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. Schwarzheide ausgezeichnet werden. Die Bewertung erfolgte über einen Besucherfragebogen.

 

Zum positiven Resultat der Messe haben viele Akteure im Umfeld beigetragen. Die Agentur für Arbeit Senftenberg kümmerte sich um die Akquise und Anmeldung der Aussteller. Herr Bürgermeister Fredrich hob die Aktivitäten in seiner Begrüßungsrede hervor. Alle organisatorischen Fragen im Umfeld der Messe wurden durch die Regionale Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster in Angriff genommen. Und nicht zuletzt sollen auch die Unterstützung der Schülerfirma sowie der Schülerlotsen der Friedrich-Hoffmann-Oberschule Großräschen am Ausstellungstag nicht unerwähnt bleiben.

 

Mit der Hoffnung, dass möglichst viele Lausitzer Schulabgänger einen Ausbildungsplatz in der Region finden, wird nach der Messe 2016 bereits geplant, auch im Jahr 2017 eine Ausbildungsmesse unter dem Slogan „Bleib Lausitzer“ zu organisieren. Als Termin ist der 23. September 2017 avisiert.

 

 

Die Ausbildungsmesse wird gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) Infrastruktur“, aus Mitteln der Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg im Regionalen Wachstumskern Westlausitz sowie dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

 

 

Foto zur Meldung: Positive Resonanz zur Ausbildungsmesse am 24. September 2016 in der Niederlausitzhalle Senftenberg
Foto: Messerundgang; Foto Stadt Schwarzheide

Teilnehmerzahl beim 6. RWK-Firmenlauf in Lauchhammer weiter gestiegen

(15.09.2016)

Bereits das zweite Mal startete am 14. September 2016 der nunmehr 6. RWK-Firmenlauf in Lauchhammer.

 

Unter dem Slogan „Laufen in der Region für die Region“ starteten insgesamt fast 900 Teilnehmer und warben mit ihrer Teilnahme für ihre Unternehmen, Institutionen und Vereine in der Region.

 

Die Beliebtheit des Firmenlaufs steigt stetig. Waren beim 1. RWK-Firmenlauf in Lauchhammer am 28. September 2011 auf nur einer Laufstrecke am Rande der Stadt insgesamt  439 Laufbegeisterte unterwegs, konnten im vergangenen Jahr in Großräschen bereits über 700 Teilnehmer begrüßt werden. Die steigenden Teilnehmerzahlen zeigen, dass der RWK-Firmenlauf mittlerweile zu einer festen Größe im Terminkalender Laufbegeisterter geworden und in den Folgejahren ein weiterer Zuwachs zu erwarten ist.

 

Drei ausgewählte Laufstrecken durch die Mitte der Stadt wurden festgelegt. Durchtrainierte, aber auch Gelegenheits-Läufer, fanden beim 5-km-Lauf ihre Herausforderung. Andere  Teilnehmer wiederum, darunter Nordic-Walker,  konnten ihre Kondition auf einer 2,9 km langen Strecke testen. Kinder unter 12 Jahren hatten eine 1,5 km lange Strecke zu bewältigen

 

Bester Mann auf der 5-km-Strecke wurde Martin Mittelstädt vom Motorradsport Krahl und Kroschel mit einer hervorragenden Laufzeit von nur 16:12 min;  beste Frau wurde Christiane Müller von Böllhof in 21:06 min. Das beste Team mit 4 Läufern über diese Distanz wurde die BASF Schwarzheide  mit einer Gesamtzeit von 1:13:20 h.

 

Laufsieger über die 2,9 km wurden Luisa Schumacher von der BASF Schwarzheide in 12:54 min, Richard Hänel vom Taxi- und Busunternehmen Gerd Schmidt in 10:23 min und bei den Nordic Walkern Jürgen Scadock vom RSC Bad Liebenwerda in 20:03 min.

 

Auf der anspruchsvollen Bambini-Strecke über 1,5 km waren 139 Kinder unter 12 Jahren am Start. In der Altersgruppe U8 gewann Alexander Helbig von der Waldschule Lauchhammer in 6:17 min, bei den unter 10jährigen Oliver Helbig von der Waldschule Lauchhammer in 5:51 min und bei der U12 Max Hühne in 5:25 min, ebenfalls von der Waldschule Lauchhammer.

 

Als sportlichste Firma wurde die BASF Schwarzheide ausgezeichnet. Auch die jüngsten Läufer, die Geschwister Lewy (4) und Nike Geißler (3) erhielten einen Preis. Als älteste Läuferin mit 77 Jahren nahm Rosemarie Blum und als ältester Läufer Karl-Heinz-Noack im Alter von 88 Jahren teil.

 

Die Siegerehrung nahmen Dr. Karl-Heinz Tebel, Geschäftsführer und Standortleiter bei der BASF Schwarzheide,  Siegurd Heinze, Schirmherr des Laufes und Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, sowie Jörg Rother, stellvertretender Bürgermeister der geschäftsführenden RWK-Stadt Lauchhammer vor.

 

Über einen großzügigen Geldbetrag von  6000 Euro, der sich aus den Startergebühren und einer Spende der BASF Schwarzheide zusammensetzt, konnte sich die Waldschule Lauchhammer freuen. „Mit dieser Summe wollen wir den Spielplatz auf dem Schulgelände mit einer Kletterspinne 

bereichern“, freute sich Schulleiterin Regina Otto.

 

Der RWK Westlausitz bedankt sich bei der BASF Schwarzheide für die Unterstützung bei der Organisation sowie für die Finanzierung des Firmenlaufs.

 

Alle Teilnehmer können ihre Ergebnisse unter folgendem Link einsehen:

https://api.maxx-timing.de/showevents/33/certificates

 

Wer seine Zeit als Ansporn für eine Verbesserung ansieht, sollte sich bereits den Termin für den nächsten RWK-Firmenlauf am 13. September 2017 in Schwarzheide vormerken.

 

 

Foto zur Meldung: Teilnehmerzahl beim 6. RWK-Firmenlauf in Lauchhammer weiter gestiegen
Foto: Teilnehmerzahl beim 6. RWK-Firmenlauf in Lauchhammer weiter gestiegen

Grüße aus der Heimat! Die Westlausitz heißt Rückkehrer herzlich willkommen!

(26.02.2016)

Die Städte der Wirtschaftsregion Westlausitz – Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg – haben eine Postkartenaktion gestartet, die anregt, verstärkt über eine mögliche Rückkehr nachzudenken und die Rückkehrer herzlich willkommen heißt.

 

Postkarten aus dem Urlaub werden des Öfteren geschrieben, warum aber nicht mal eine Karte aus der Heimat an die Kinder oder Freunde schicken? Dem Wochenkurier liegen am 02. März bzw. am 05. März Rückkehrer-Postkarten aus der Westlausitz bei. Die Leser werden damit gebeten, die Karte an Familienmitglieder und Freunde, die ihre Heimat verlassen haben,  zu senden. Damit soll für die Westlausitz als Region geworben werden, in der es sich gut leben und arbeiten lässt. Interessierte Rückkehrer können über die dazugehörige Internetseite direkt Kontakt zu den Rathäusern aufnehmen. Hier werden Fragen zum Thema Rückkehr und Zuzug beantwortet.

 

Zitat Bürgermeister Stadt Lauchhammer Herr Pohlenz als Sprecher des RWK Westlausitz:

 

„Die RWK-Städte sehen die dringende Herausforderung, Schulabgänger in der Region zu halten und darüber hinaus den Fachkräftebestand zu sichern. Dazu sind alle Akteure der Region gefordert, den Arbeiternehmern und Geschäftsleuten möglichst gute Arbeitsmöglichkeiten zu bieten, aber auch die Infrastruktur weiter zu qualifizieren.

Mit der Bereitstellung von entsprechenden Wohnraumangeboten, der Sicherung der Kinderbetreuung für jede Altersgruppe und einer breiten Bildungslandschaft von der Grundschule bis zur Berufsausbildung bzw. dem Studium unterstützen die Städte diese Anstrengungen. Um Rückkehrwillige und Zuzügler aus anderen Bundesländern auf die Region Westlausitz anzusprechen, wurde diese Postkartenaktion gestartet.“

 

Die Städte der Wirtschaftsregion wollen mit der Postkartenaktion die Bindung zu den Menschen, die die Lausitz noch im Herzen tragen weiterhin aufrecht erhalten und auf die positiven Entwicklungen in der Region aufmerksam machen. Darüber hinaus wollen die Städte ihre Offenheit gegenüber Rückkehrern signalisieren und bei der Rückkehr unterstützen. Dabei arbeiten die Städte des RWK Westlausitz mit anderen Institutionen im Rahmen der regionalen Fachkräftesicherung eng zusammen. Ein Weg, neue Einwohner und Fachkräfte für die Region zu gewinnen, besteht in der Aktivierung von Rückkehrern.

 

Wir hoffen, dass viele Mitbürger die Gelegenheit nutzen, weggezogenen Verwandten und Bekannten eine Postkarte zu schicken mit dem Ziel, sich mit dem Thema Rückkehr zu beschäftigen.

 

Neben der Beilage im Wochenkurier ist die Postkarte darüber hinaus an folgenden Stellen kostenlos erhältlich:

 

  • am Empfang bzw. in den Rathäusern der Städte Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg
  • bei  den Touristeninformationen/Stadtinformationen der Städte
  • oder auch online als Download unter

 

http://www.wachstumskern-westlausitz.de/seite/41856/links.html

 

Parallel wird der Internetlink www.heimat-westlausitz.de freigeschaltet mit Informationen für Rückkehrwillige und Zuzügler.

 

Foto zur Meldung: Grüße aus der Heimat!  Die Westlausitz heißt Rückkehrer herzlich willkommen!
Foto: Grüße aus der Heimat! Die Westlausitz heißt Rückkehrer herzlich willkommen!

Mit Netzwerken Fachkräfte der Zukunft gewinnen

(19.01.2016)

Fachkonferenz zur „Berufs- und Studienorientierung“ in der Westlausitz

 

Die Fachkräftesicherung gehört zu einer der wesentlichen Zukunftsaufgaben im Land Brandenburg. Darin waren sich die Teilnehmer an der heutigen Fachkonferenz „Berufs- und Studienorientierung“ einig, zu der Bildungsminister Günter Baaske, die Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. (WiL) und der RWK Westlausitz in das BASF-Kulturhaus Schwarzheide eingeladen hatten. Die Fachkräftesicherung in der Lausitz soll durch frühe Weichenstellungen in den Schulen sowie enge Netzwerke zwischen Wirtschaft, Schülerinnen und Schülern, deren Eltern und Lehrkräfte gelingen.


Baaske: „Für eine erfolgreiche Wirtschaftsentwicklung in unserem Land müssen Wirtschaft, Schulen und Kommunen an einem Strang ziehen. Sie müssen den erfolgreichen Übergang von der Schule in die Ausbildung und später in den Beruf als gemeinsame Aufgabe ansehen. Nur so kann Fachkräftesicherung gelingen.“


In der Themengruppe Berufsorientierung innerhalb des „WiL- Projektes Fachkräftesicherung“ ist ein Konzept der Mindestanforderungen für die Berufsorientierung ab der 7. Klasse erarbeitet worden. „Wir sehen in einer qualitativ hochwertigen und auch nachhaltig gesicherten Berufsorientierung einen entscheidenden Hebel zur Fachkräftesicherung, vor allem für die KMU´s in der Region.“ so Dr. Tebel der stellvertretende Vorsitzende der WiL.


Die Landesregierung hat im September ihr Konzept „Übergang Schule-Beruf“ verabschiedet. Dieses wird durch die Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung, der das Kabinett Mitte Oktober zugestimmt hatte, untersetzt. Die Strategie steckt insbesondere den Handlungsrahmen für Schulen ab, um die Schülerinnen und Schüler individuell und praxisnah auf ihrem Weg der Berufs- und Studienorientierung zu unterstützen.
Baaske weiter: „ Wir können uns nicht leisten – auch die Wirtschaft nicht – auf leistungsschwächere Jugendliche zu verzichten, wir müssen dafür sorgen, dass auch sie ihre Perspektive in einer Ausbildung in der Region sehen!

 

WiL
 

Foto zur Meldung: Mit Netzwerken Fachkräfte der Zukunft gewinnen
Foto: Abschließende Podiumsdiskussion mit Dr. Tebel (stellv. Vorsitzender WiL), Zenker (Sprecher RWK), Müller (Leiter Agentur für Arbeit Cottbus), Köckritz (Schuldirektor Oberschule Großräschen), Dr. von Ettingshausen (WiL-Projektleiter)

Positive Entwicklung der Region Westlausitz in Wohnstandortbroschüren sichtbar

(30.03.2015)

Die Städte des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz haben Wohnstandortbroschüren erstellt, die die positive Entwicklung des Wohnumfeldes in der Westlausitz verdeutlicht.

 

Anknüpfend an die Wirtschaftsbroschüren, die 2012 die Unternehmen der Region vorstellten, wurde das positive Feedback aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit Druck + Satz Offsetdruck, Großräschen pro Stadt eine individuelle Wohnstandortbroschüre erstellt, die im Erscheinungsbild auf dem einheitlichen Corporate Designs der Wirtschaftsregion Westlausitz basiert.

In den Broschüren werden die Umfeldfaktoren Wohnen, Bildung, Kinderbetreuung, Freizeitmöglichkeiten und Vereinsleben jeder der fünf RWK-Städte vorgestellt. Daneben enthält jede Broschüre ein Vorwort des Bürgermeisters sowie einen Überblick über die jeweiligen anderen 4 Städte.

 

Mit der Wohnstandortbroschüre verfolgt der RWK Westlausitz das Ziel, neben dem Regional- und Standortmarketing nach außen die Bevölkerung, ortsansässige Unternehmen, regionale Partner für die Standortentwicklung sowie insbesondere mögliche Zuzügler und Rückkehrer passgerecht anzusprechen. Erfahrungsgemäß sind die Kenntnisse über die vorhandenen Angebote und Standortqualitäten vielerorts gering oder lückenhaft.

 

Da die Broschüren noch vor Ostern kostenfrei an die Haushalte verteilt werden, können möglicherweise die Besuche von Kindern und Enkeln genutzt werden, um positive Entwicklungen der letzten Jahre anhand der Artikel und Bilder zu veranschaulichen und für die Region zu werben.

 

Neben Eltern und Großeltern sind Schüler, Lehrer und Unternehmen, sowie an und in der Region interessierte Partner weitere Zielgruppen der Wohnstandortbroschüren. Die Broschüren werden darüber hinaus für gezielte Marketingzwecke und Akquisitionsaktivitäten eingesetzt.

Der Inhalt der Broschüren wird ebenso im Internetportal des RWK Westlausitz unter dem Menüpunkt „Links“ veröffentlicht.

 

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz verbindet mit dieser Marketingidee die Hoffnung, dass die Informationen aus den Broschüren in den Familien kommuniziert werden und das Interesse auf eine Zukunft in der Niederlausitz neu geweckt wird. 

Das Projekt ist gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) Infrastruktur“ sowie aus Mitteln des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der fünf Städte der Wirtschaftsregion Westlausitz.

Foto zur Meldung: Positive Entwicklung der Region Westlausitz in Wohnstandortbroschüren sichtbar
Foto: Pressekonferenz zur Vorstellung der Broschüren

 
 

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Kommune des Jahres 2016